Zustandsüberwachungssysteme

Maschinenzustandsüberwachung kann mehr als Maschinenüberwachung:

Die Zustandsüberwachung rotierender Maschinen durch Schwingungsmessungen mit tragbaren Geräten ist sehr weit verbreitet. Durch die fortschreitende technische Entwicklung wird die kontinuierliche Zustandsüberwachung zu einer realistischen Alternative.

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Maschinenzustandsüberwachung kann mehr als Maschinenüberwachung:

Es handelt sich um eine Technik, die ausreichend lange im Voraus anzeigt, dass sich ein oder mehrere Fehler entwickeln, sodass Sie genügend Zeit haben, eine geplante Korrekturmaßnahme zu organisieren, ohne einen erheblichen Produktionsausfall zu verursachen. So zumindest die Theorie.

Voraussetzung dafür ist eine Datenbank mit Messdaten und ein Analysetool, um Zustandsparameter tendenziell miteinander vergleichen zu können. Die wichtigsten Zustandsparameter für rotierende Maschinen sind Vibrationen, einschließlich der hochfrequenten Vibrationen für den Lagerzustand. Condition Monitoring ist in manchen Unternehmen gleichbedeutend mit Lagerüberwachung, ohne jemals der Ursache auf den Grund zu gehen (RCA – Root Cause Analysis).

Die notwendigen Messungen können periodisch mit einem tragbaren Messgerät („Datensammler“) oder kontinuierlich mit einem permanenten Messsystem, das teilweise schon als Maschinenüberwachung vorhanden sein kann, durchgeführt werden.

 

Der Vorteil eines Datensammlers ist, dass die erforderliche Investition gering ist. Was man dafür bekommt, ist oft unklar: Die Messungen werden pro Maschine nur wenige Male im Jahr durchgeführt, typischerweise einmal im Quartal. Die Wartung mit 4 Snapshots pro Jahr vorhersagen zu können, ist eine Farce. Auch zwischen den Snapshots kann es zu Geschwindigkeits- und Lastunterschieden kommen. Idealerweise werden diese Parameter zwischen den Messungen so weit wie möglich konstant gehalten, aber dies ist nicht immer möglich. Darüber hinaus gibt es Maschinenschäden, die in weniger als 3 Monaten entstehen und daher nicht nachweisbar sind. Bekannte Beispiele sind bestimmte Lagerschäden, Isolationsprobleme bei Elektromotoren und Getriebeschäden. Das System erfüllt dann nicht die hohen Erwartungen und die Technologie gerät in Verruf.

Der Nachteil einer permanenten Zustandsüberwachung ist, dass die erforderliche Investition höher ist. Dies hat viele Vorteile. Heutzutage geht der Trend zu einer intelligenten Erfassung der Messdaten, was bedeutet, dass unter gleichen Betriebsbedingungen (Drehzahl, Belastung) gemessen wird.

 

Und dass Messdaten auf Wunsch nur bei einer Änderung gespeichert werden. Eine Weiterentwicklung besteht darin, dass die Messdaten auf einem sicheren externen Datenserver gespeichert werden. Dort läuft auch das Analysetool, das von jedem Computer mit Webbrowser und den erforderlichen Zugriffsrechten aufgerufen werden kann. Ein gutes Beispiel dafür ist das MachinePerformance-System mit der OrangeBox®

Draadloze-Sensor

Das drahtlose System geht mit der drahtlosen Kommunikation zwischen dem Sensor und dem empfangenden Gateway noch einen Schritt weiter. Dadurch entfallen die Verkabelungskosten und durch die Verwendung von Standardsensoren sind die Kosten pro Messstelle sehr wettbewerbsfähig.

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